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Andheri- Hilfe

eine Organisation der Entwicklungszusammenarbeit

Gutes Tun – Darüber Sprechen – Andere Motivieren

So vielen Menschen in der Welt geht es schlecht, darüber mag man gar nicht nachdenken, da ist die Stimmung sofort im Keller. Wenn wir dann noch in die Mitleid-Falle tappen statt Mitgefühl zu kultivieren, beschleicht uns ein Gefühl der Hilflosigkeit. Aus dem Ohnmachtsgefühl kommst Du raus, indem Du aktiv wirst.

Die einfachste Art zu helfen ist eine Spende.

Aber wo anfangen? Ich möchte kein Wohltäter sein, der Menschen zu puren Hilfsempfängern degradiert und sie in Abhängigkeiten bringt. Mir war es immer wichtig, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

Rosi Gollmann, die Begründerin der Andheri Hilfe sagt.“„Der Mensch kann nicht entwickelt werden; er kann sich nur selbst entwickeln.“

Die ANDHERI HILFE arbeitet als freie, unabhängige Organisation der Entwicklungs-zusammenarbeit mit Projekten in Indien und Bangladesch.

Eines der Projekte unterstützt Kleinbauern in Karnataka mit neuem Wassermanagement und Umstellung auf ökologische Landwirtschaft dabei, ihre Familien wieder ernähren zu können.

In Bangladesch kann eine 50€-Spende einem blinden Menschen eine Augenoperation ermöglichen.

Ich habe mich vor über 10 Jahren für die Unterstützung von Frauen in Südindien entschieden. Denn besonders Frauen sind in Indien und Bangladesch die größte unterprivilegierte Bevölkerungsgruppe.

Das Konzept der Mikrokredite hat mich überzeugt.

Frauen erhalten einen Mikrokredit, um sich eine Existenzgrundlage aufzubauen. Dabei ist die Zuverlässigkeit von kreditnehmenden Frauen extrem hoch. Sie gehen verantwortungsvoller mit Geld um als Männer. Jedenfalls gilt das für Länder, in denen die traditionelle Rollenverteilung den Frauen die alleinige Verantwortung für ihre Kinder überlässt.

Bildung für Mädchen zahlt sich doppelt aus, denn sie senkt die Geburtenrate und hilft das Problem der Überbevölkerung zu kontrollieren.

Ist das nicht ein Tropfen auf den heißen Stein?

Vielerorts wären tatsächlich politische und gesellschaftliche Veränderungen notwendig. Aber sollen die Mädchen und Frauen in Indien darauf warten, bis jemand die Welt rettet? Die konkrete Hilfe ist bei ihnen angekommen und verbessert ihr Leben nachhaltig.

Und die Freude die wir geben, kehrt ins eig´ne Herz zurück.

Als Projektpatin der Andheri Hilfe erhalte ich 1x im Jahr einen hübsch frankierten Brief aus Tamil Nadu/Indien. M. Jayaseeli bedankt sich für die Unterstützung und berichtet über das, was im vergangenen Jahr erreicht wurde. Projektpate kann man nun nicht mehr werden, doch auch als Andheri-Förderer wird man regelmäßig informiert und mit Fotos und Berichten aus den Projekten versorgt.

In diesem Jahr feiert die Andheri Hilfe Bonn 50-jähriges Jubiläum.

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Mut, Entschlossenheit und gutes Gelingen bei all ihren Projekten. Mögen immer genug helfende Hände da sein und die Spendenkasse gut gefüllt. Unsere Unterstützung sei ihnen weiterhin gewiss.

Alles Liebe, Eure Monika