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GLÜCK

wird maßlos überschätzt!

Alle Menschen wollen glücklich sein

und uns stehen jede Menge Ratgeber zur Verfügung, die uns dabei helfen wollen es zu erlangen.
Wenn wir das Zitat von Yogi Bhajan „Happiness is our birthright“ lesen, schließen wir evtl. daraus, dass wir einen Anspruch haben auf Glück, vielleicht wollen wir unser Glück sogar einfordern.

„Wenn wir erfolgversprechend nach Glück suchen, sollten wir wissen, was uns glücklich macht, es benennen können, sonst wissen wir nicht, wonach wir suchen sollen“ habe ich im arte-feature Philosophie gehört.

Also sind wir auf der Suche, wir streben nach Glück – aber impliziert die Suche und unser Streben nicht einen Mangel? Und sind wir dadurch nicht in der Lage zu sehen/spüren was schon da ist?

Ich habe das Gefühl, dass Glück zu einem Statussymbol geworden ist, ein Konsumgut, das es zu ergattern gilt. Es reicht nicht mehr gesund/erfolgreich/zufrieden zu sein, heutzutage muss man dazu auch noch glücklich sein.
Auch wenn es in spirituellen Kreisen heißt „Glück ist eine Entscheidung“ so kann das Ehrgeiz wecken und Druck entstehen lassen, und mir stellt sich die Frage – hab ich es schon geschafft, Glück in meinem Leben zu kultivieren?

„Glück ist, wenn wir aufhören danach zu suchen“ sagt Schopenhauer. Und das ist gemeint, wenn ich die Behauptung aufstelle, dass Glück überschätzt wird.

Ich möchte einfach nur SEIN, ohne einen anderen Zustand anzustreben, und sei es Glück.

Was denkst Du?
Was bedeutet Glück für Dich?

Wir freuen uns auf Deine Kommentare,

Monika